Besuch des Opel Museum in Rüsselsheim
Da wir nicht nur ein gewöhnlicher Opel-Club sind, sondern auch noch aus der Geburtsstadt unserer Lieblingsmarke kommen, finden wir das man auch etwas über die Entstehung seiner Lieblingsmarke wissen sollte. Darum besuchten wir am 08.12.2007 das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, mit Schwerpunkt Opelgeschichte.
Unsere Führerin nahm uns freundlich am Eingang des Museums in Empfang um uns die nächsten 1 1/2 Stunden über die Geschichte Adam Opels und wie es zur Automobilproduktion kam, zu erzählen, hier ein kurzer Ausschnitt:
Begonnen hatte alles in seiner ersten Werkstatt am Löwenplatz. Dort hatte er eine kleine Werkstatt neben einem Kuhstall. Die Idee vom Nähmaschinenbau brachte er von seinem Paris Aufenthalt, 1859-1862, wo er in einer Nähmaschinen Fabrik arbeitete, mit nach Hause und setzte diese in die Tat um. Nach der Nähmaschinenproduktion folgte die Produktion von Fahrrädern. Die ersten Fahrräder waren die so genannten Hochräder, dann folgten die Niederräder bis hin zum "normalen Fahrrad", das Vorbild der heutigen Fahrräder.
Die Idee Autos zu bauen, stammte nicht von Adam Opel selbst, sondern seine Söhne hatten nach dem Tod von Adam Opel die Idee Autos zu produzieren. Auch das erste Model, Opel-Patent-Motorwagen, System Lutzmann, wurde nicht von den Opel Söhnen erdacht, sondern von der kleinen Automobilfirma Lutzmann, die Opel 1898 aufkaufte. Danach folgte der Opel-Motorwagen, System Darrarg 1902/1903; Opel-Motorwagen, Doppel-Paeton 1908; Opel-Zweisitzer Doktorwagen 1909 und der Opel-Laubfrosch 1924, das erste am Fließband gefertigte Automobil in Rüsselsheim.
1931 wurde die Adam Opel GmbH zu hundert Prozent an die amerikanische Firma GM verkauft. Die Adam Opel GmbH ist heute der weltweit am modernsten produzierende Automobilhersteller der Welt.
Für manche mit neuem - für andere schon bekanntem Wissen endete die Führung, die für alle Opel-Fans zu empfehlen ist! Auch eine Opel Werksführung und einen Besuch in der Klassiker Halle haben wir für das Jahr 2008 geplant.